Begrüßung der renovierten Orgel

Mit Beginn des neuen Kirchenjahres konnte die im Sommer und Herbst renovierte und neu intonierte Orgel wieder spielen.

Zum Gottesdienst, den Pfarrerin Mathies zusammen mit Pfarrer Kämmer und dem Organisten Marius Kehrmann gestaltet hat, sind viele Spenderinnen und Spender, Orgelpatinnen und -paten gekommen. Gemeinsam wurde die Orgel zu Beginn des Gottesdienstes durch den Gesang der Gemeinde mit Worten aus dem Psalm 24 begrüßt: "Macht hoch dieTür, die Tor macht weit!" Erst danach erklangen die ersten Töne der Orgel beim Choralvorspiel zum Wochenlied am 1. Advent „Nun komm der Heiden Heiland“ von Johann Gottfried Walther 1684-1748.
Nach und nach konnte man im Gottesdienst die Veränderungen im Klang sowie die Bandbreite der Möglichkeiten der Orgel hören.
Friedbert Weimbs, der Seniorchef der Firma Weimbs, der mit seinem Sohn, dem Geschäftsführer Frank Weimbs am Gottesdienst teilgenommen hat, sagte in seinem Grußwort, dass die Königin der Instrumente gut geplegt werden müsse. Er selber hat über mehrere Wochen die Intonation der Orgel vorgenommen.
Die Predigt wurde von drei Beteiligten übernommen, so dass es zu einem Trialog gekommen ist: der Text von Paul Gerhardt "Wie soll ich dich empfangen", die Orgel und die Predigerin Pfarrerin Mathies fügten alles ineinander. Passend zu den einzelnen Liedstrophen ertönte vor allem leise Klänge der Orgel, die entsprechend ausgelegt worden sind.
Zum Abschluss des Gottesdienstes, in dem Abendmahl gefeiert wurde, ertönte die Orgel: „Jauchze laut!“ Matthias Nagel *1958.

Beim Sektempfang in der Kirche konnte die Orgel und ihre Technik begutachtet werden. Das offizielle Gutachten des Landeskirchenamtes mit der Genehmigung und Abnahme der Orgel liegt der Gemeinde bereits vor. So ist der Anfang des Kirchenjahres mit dem Anfang einer neuen Orgel verknüpft worden.

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender! Die aktuelle Spendensumme vom 02.12.2018 lautet EUR 69.014,82! So sind die Kosten der Renovierung in Höhe von EUR 110.000,00 aufgrund der Verbundenheit vieler Menschen mit der Gemeinde und der Kirchenmusik schon über die Hälfte gestemmt worden!

Thorsten Kämmer