Leitbild

Wer wir sind

Wir wollen eine lebendige, offene und tolerante Gemeinde sein,
 die aber auch notwendige Grenzen setzt!

Wir sind die evangelische Kirchengemeinde Repelen mit reformierter Prägung und als solche Teil der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seit mehr als 1.400 Jahren gibt es eine Kirche in Repelen. 1560 wurde die Repelener Gemeinde reformiert.

Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen!
(Psalm 30,18)

Wir praktizieren interkonfessionelle Ökumene mit unserer katholischen Nachbargemeinde St. Martinus. Außerdem unterstützen wir den interreligiösen Dialog mit den Moscheen im Stadtteil! Die Bevölkerungsstruktur unseres Wohnortes ist vielfältig. Nach dem 2. Weltkrieg siedelten sich auf Grund der großen Zechenanlage (Pattberg) viele Kriegsflüchtlinge, später auch viele Menschen aus anderen Nationen an. Einen Schwerpunkt bilden heute die Mitbewohner mit überwiegend türkischem Migrationshintergrund. Es gibt kulturelle, religiöse und sprachliche Unterschiede. Diese möchten wir überwinden und nutzen, indem wir Kontakte zu Mitbürgern unabhängig ihrer Herkunft und ihres Glaubens aufbauen und intensivieren.

Offen

Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen,
der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.
(1. Petrus 3,15)

Unsere Aktivitäten richten sich an alle Menschen. Wir wollen Hemmschwellen und Vorurteile gegenüber der Kirche abbauen, um alle Menschen für die Angebote unserer Gemeinde interessieren. Wir bieten Möglichkeiten zum interkulturellen Austausch an. Dabei ist eines unserer Ziele die christliche Kultur zu vermitteln.

Lebendig

Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen!
(Psalm 30,18)

Eine lebendige Gemeinde sind wir dadurch, dass ständig neue Angebote entstehen und in bestehenden Gruppen die Teilnehmenden wechseln. Strukturen werden zusammen mit den Interessierten entwickelt. Daneben bleben auch die  traditionelle Angebote wie Konfirmandenarbeit und Gottesdienst lebendig, weil sich die Gestaltung an den Bedürfnissen und Interessen der Teilnehmenden orientiert.

Tolerant

Siehe, wie fein und lieblich ist´s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! Denn dort verheißt der HERR den Segen und Leben bis in Ewigkeit.
(Psalm 133,1.3)

Wir achten den Glauben, die Meinungen und Vorstellungen anderer. Wir laden zu unseren Angeboten alle Menschen ein, egale welcher Konfession, welcher Wohnort und welche Herkunft Wir stellen Gruppen unsere Räume zur Verfügung, sofern dies möglich ist. (Chöre, Selbsthilfegruppen etc.)

Grenzen setzen

Gefällt es euch nicht, dem HERRN zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt, ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.
(Josua 24, 15)

Wir lehnen Rassismus und Gewaltausübung ab. Wir bekennen uns zu unserer reformierten Tradition. Für viele Bereiche unserer Arbeit haben wir Ordnungen eingerichtet, damit das Zusammenleben besser gelingt.

Da sein

Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
(Mathäus 28,20)

Wir wollen Menschen Heimat geben,
 sie begleiten und auffangen. Für Andere da sein. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Menschen in unserer Gemeinde. Mit unseren Angeboten sprechen wir auch Menschen über das Stadtgebiet von Moers hinaus an. In den meisten Bereichen arbeiten wir überkonfessionell. Wir orientieren uns bei unserer Arbeit am Gemeinwohl des Stadtteils „um die Botschaft von der freien Gnade Gottes auszurichten“.

Heimat geben

Wie du Vater in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
(Johannes 17,21)

Heimat bedeutet für uns zunächst, dass das räumliche Angebot in der Gemeinde zur Heimat wird. Die Gemeinde bietet Lebensraum für Menschen, mit unterschiedlichen Interessen. In unseren Räumen haben Menschen die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, Beziehungen zu pflegen, ihre Freizeit zu gestalten und so ihren Glauben zu leben.

Auffangen

Geh hin und sieh, ob es gut steht um deine Brüder.
(1. Moses 37,14)

Aufgefangen werden unsere Besucher/innen vor allem durch mitarbeitende Menschen. Seelsorge wird von allen hauptamtlichen Mitarbeitern und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern praktiziert. Die Mitarbeiter sind freundlich und offen und nehmen sich Zeit für Gespräche. Die Sorgen der Mitmenschen sind wichtiger als die Aufgaben des Alltags. Wir machen unseren Mitmenschen unterschiedliche Angebote, die sie ermutigen, zu eigenen Lösungen zu finden.

Begleiten

Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
(Psalm 23,1)

Wir wollen Menschen begleiten, die auf uns zukommen und auch die Menschen ansprechen, die nicht alleine zu uns kommen würden

Wir wollen

  • Orientierung geben
  • Werte vermitteln
  • Unterstützung bei der Erziehung der Kinder anbieten
  • Seelsorge anbieten
  • In Krisen beistehen
  • Perspektiven entwickeln
  • Zeit für den Nächsten haben

Glauben leben

Wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
(Epheser 2, 10)

Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.
(1. Johannes 3, 18)

Glauben leben bedeutet für uns: im Vertrauen auf Gott
miteinander den Lebensweg zu gehen! Die Basis unseres Handelns ist der gemeinsame Glaube an Gott und das Vertrauen auf seine Begleitung. Das gemeinsame Leben und Erleben des christlichen Glaubens ist der zentrale Inhalt unserer Gemeindearbeit. Lebendiger Glaube lebt davon, dass wir uns treffen, miteinander reden, spielen, singen, tanzen, kochen, essen, trinken und gemeinsam Gottesdienst und Abendmahl feiern. Vorbild unseres Zusammenseins ist dabei Jesus und seine Jünger. Dies bedeutet für uns: Reden, Handeln und Beten.

Im Vertrauen auf Gott

Des Menschen Herz erdenkt sich seinem Weg, doch der Herr allein gibt, dass er fortgehe.
(Sprüche 16,9)

Wir vertrauen darauf, dass Gottes Geist uns leitet und immer wieder Menschen zusammenführt, die unsere Gemeinschaft lebendig halten.

Miteinander

Des Menschen Herz erdenkt sich seinem Weg, doch der Herr allein gibt, dass er fortgehe.
(Sprüche 16,9)

Das Christentum war und ist immer eine Religion der aktiven Nächstenliebe, in der jeder seine Fähigkeiten einbringt, um das Miteinander menschlicher zu gestalten. Wir wollen über unsere Lebens- und Glaubenswege ins Gespräch kommen und damit uns selbst auf den rechten Weg bringen, ohne den Weg der anderen aus den Augen zu verlieren oder gar zu verurteilen. Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! den Lebensweg gehen! Verschiedene Lebenswege kreuzen sich in unserer Gemeinde und wir legen unterschiedliche Strecken zu unserem jeweiligen Ziel zurück. Alle diese Wege werden von Gott begleitet, auch die, die wir nicht verstehen. Wir teilen Freud und Leid.

Den Lebensweg gehen!

HERR, ebne vor mir deinen Weg!
(Psalm 5,9)

Verschiedene Lebenswege kreuzen sich in unserer Gemeinde und wir legen unterschiedliche Strecken zu unserem jeweiligen Ziel zurück.  Alle diese Wege werden von Gott begleitet, auch die, die wir nicht verstehen.

Wir teilen Freud und Leid.