Ökumene

Die Bevölkerungsstruktur unseres Wohnortes ist sehr unterschiedlich. Die Anzahl katholischer und evangelischer Christen im Ort ist etwa gleich groß. Zusätzlich gibt es eine starke muslimische Gruppe von Mitbürgern. Daraus resultieren kulturelle, religiöse und sprachliche Unterschiedlichkeiten und Barrieren, aber auch Herausforderungen, Bereicherungen und Vielfältigkeit für das gemeinsame Leben im Stadtteil. Wir suchen Kontakte zu Mitbürgern unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Glauben.

Mit unseren christlichen Partnern (Kirchen, Gruppen und Gemeinschaften) streben wir eine konstruktive Zusammenarbeit zur Ehre Gottes und damit zur Erfüllung des christlichen Auftrages an. Wir begrüßen die ökumenischen Fortschritte der letzten 50 Jahre und hoffen, dass die Abendmahlsgemeinschaft zwischen den Konfessionen weiter wächst.

  • Mit Menschen jüdischen Glaubens verbinden uns die gemeinsamen Schriften der Bibel.
  • Mit Menschen muslimischen Glaubens verbindet uns der Glaube an einen Gott, auch wenn wir wissen, dass wir unterschiedliche Gottesverständnisse haben. Wie suchen das Gespräch mit Muslimen, die sich für Toleranz zwischen den Religionen einsetzen.
  • Mit Menschen anderer Religionen fühlen wir uns überall dort verbunden, wo wir Gemeinsamkeiten in der Achtung der Menschenwürde entdecken.

Wir besuchen gegenseitig unsere Gottesdienste und Feste in den Kirchen und Moscheen.

Gemeinsame Aktionen:
Im Rahmen des Volkstrauertages beteiligen sich christliche und muslimische Gemeinden an der Gedenkveranstaltung.
Mit unseren katholischen Geschwistern feiern wir ökumenische Gottesdienste, wie z.B. die Schulgottesdienste, Gottesdienste am Dorffest, am Pfingstmontag oder zu den Sternsingern.
Regelmäßig finden ökumenische Kinderbibelwochen statt sowie die Sternsingeraktion Anfang Januar, die von beiden Gemeinden haupt- und ehrenamtlich verantwortet wird.